Der Begriff Sanierungsstau klingt nach Versäumnis. In der Praxis beschreibt er meist etwas anderes: ein Haus, das über Jahrzehnte gut genutzt wurde und bei dem die nächste größere Erneuerung ansteht.
Was wir uns zuerst ansehen
Bei einer Besichtigung interessiert mich nicht die Tapete. Ich schaue auf das, was teuer ist und lange hält: Dach, Keller, Leitungen, Heizung, Fenster. Ist die Substanz in Ordnung, ist alles Weitere Planung und Handwerk.
- Dachaufbau und Zustand der Eindeckung
- Feuchtigkeit im Keller und am Sockel
- Alter von Elektro- und Wasserleitungen
- Heizungsanlage und Wärmeverteilung
- Fenster, Rollläden und Dämmung
Warum wir den Aufwand vorher kalkulieren
Der übliche Ablauf auf dem freien Markt ist, dass ein Käufer zusagt, dann ein Gutachten machen lässt und danach nachverhandelt. Wir drehen das um: Wir kalkulieren vor dem Angebot. Deshalb steht der Preis, den wir nennen, auch am Notartermin noch.
„Es gibt kein Objekt, das zu weit ist. Es gibt nur Objekte, bei denen sich der Aufwand nicht mit dem Preis deckt – und das sagen wir dann offen.“
Wenn Sie eine Immobilie mit Modernisierungsbedarf besitzen, müssen Sie vor dem Verkauf nichts renovieren. Verkaufen Sie so, wie das Objekt heute dasteht – den Rest übernehmen wir.
